Ursprung

Zu unserer Gründungszeit im Jahr 1992 sahen wir unsere Aufgabe ausschließlich darin, Lehrgänge in Kinesiologie und daneben noch Seminare im Persönlichkeitsbereich anzubieten. Unsere Anstrengungen als OrganisatorInnen ermöglichten uns, selbst als TeilnehmerInnen Ausbildungen zu genießen, die bisher nur im Ausland besucht werden konnten. Dabei konnten wir die unterschiedlichen Herangehensweisen und Interpretationen der verschiedenen Kinesiologiemethoden in der Anwendung des Muskeltests erforschen, dem gegenüber wir immer eine kritische Position einnahmen, da aus unserer Sicht beim Muskeltest meist nicht zwischen der neurophysiologischen Aussagekraft (Angewandte Kinesiologie) und dem geistig-interaktiven Zugang differenziert wurde.

ARGE KinesiologieWichtigster Lehrer in unserem Werdegang war Solihin Thom D.O., der uns als Osteopath und Kinesiologe unterrichtete. Die von ihm entwickelte Methode heißt heute „InnerDialogue(TM)“.

InnerDialogue ist eine sehr umfangreiche Methode und deshalb in Form von drei Diplomlehrgängen erlernbar. Diese unterscheiden sich durch die einfließenden Themenbereiche aus craniosacraler Körperarbeit, systemischer Aufstellungsarbeit und einem aus der angewandten Kinesiologie weiterentwickelten Lehrgang, der die philosophische Essenz von InnerDialogue vermittelt und Ontologische Kinesiologie genannt wird. Der kinesiologische Muskeltest kommt in allen drei Lehrgängen zum Einsatz. Die Art und Weise, wie der Muskeltest eingesetzt wird unterscheidet sich inzwischen sehr vom Ablauf, wie er noch in der angewandten Kinesiologie verwendet wird. In den ursprünglicheren Kinesiologierichtungen wie z.B. der angewandten Kinesiologie, Touch for Health, Hyperton X oder der Methode nach Dr. Klinghardt wird der Muskeltest mehr als therapeutisch-diagnostisches Werkzeug gesehen, wo ein schwacher Muskel als Indikator für Krankheit, Inbalance oder Stress interpretiert wird. In der klinischen Kinesiologie ändert sich dieser Blickwinkel ein wenig, und man nützt den Muskeltest mehr als Kommunikationsmittel. Ein Wechsel in der Muskelstärke wird als Signal unbewusster Ebenen des menschlichen Organismus betrachtet, die sich auf diese Art verständlich machen können. Man ist sich auch immer mehr der Beeinflussbarkeit des Muskeltestergebnisses durch subjektive Vorstellungen der beteiligten Personen bewusst und sucht nach Möglichkeiten, dies im kinesiologischen Testablauf möglichst auszuschließen. So entwickelte sich nach der angewandten und klinischen Kinesiologie der Testablauf der ontologischen Kinesiologie, die den Muskeltest nicht als diagnostisches Instrument, sondern nur als bestätigenden Ausdruck des Körpers auf gerade wirkende Lebenskräfte sieht. Der Energiekörper reagiert also auf angebotene Informationen bestätigend oder ablehnend. Es wird dadurch bekräftigt, was ist. Ein Austesten von Ursachen und Rückschlüsse über daraus folgende Maßnahmen wird aus diesem neuen Blickwinkel vermieden.

InnerDialogue Austria besteht aus mehreren Ausbildungsmodulen, die von einem TrainerInnen-Team rund um Stephen Hruschka unterrichtet werden. Zu den wesentlichsten Inhalten, die in die Ausbildungen einfließen, gehören Cranio-sacrale Körperarbeit, der kinesiologische Muskeltest, Mudras (Fingerpositionen), das Lebenskräftemodell, sowie viele auch aus anderen Kinesiologierichtungen bekannte Techniken, die hier aber nicht als therapeutisches Werkzeug verstanden werden, sondern in der Systemisch-ontologischen Haltung eine andere Bedeutung bekommen. Sie werden nur bestätigende Ausdrucksform einer gerade stattfindenden Lebensdynamik, in der sich der Mensch vertrauensvoll getragen sehen kann.

Seminarentwicklungen:

  • „Babyseminar“Geburt Schwangerschaft

Da Stephen Hruschka seit 1995 als CFD-Praktiker auch im Mütterstudio Bad Fischau arbeitete, konnte er ein Upgrade-Seminar zusammenstellen, in dem er vermittelt, wie die Methoden CFD und OK im Zusammenhang mit dem Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby eingebracht werden können. Die Teilnahme ist nur für Absolventen von CFD, OK oder STK möglich.

  • CFD-Mensch und PferdCFD Mensch Pferd

Angeregt durch Martin Lassnig, der 2004 den CFD-Lehrgang abschloss, entwickelte die Arbeitsgemeinschaft Kinesiologie neue Seminare, in denen nun auch Tiere mit einbezogen wurden. Die erstaunlichen Erfahrungen mit CFD, die Martin Lassnig in seinem Metier als Reitlehrer und Pferdetrainer machen konnte, hat ihn dazu gebracht, gemeinsam mit Stephen Hruschka einen Lehrgang „CFD-Mensch und Pferd“ zu entwickeln. Dieser wurde von 2006-2012 am WIFI unterrichtet und einige Male im Reitstall Mantler in Wolfern bei Steyr durchgeführt. Aktuell werden nur Upgrade-Seminare auf Level 3 angeboten, die ein tierunterstütztes Arbeiten vorstellen.

  • Systemischer TierkommunikatorSTK Natur

Ein Jahr später gelang es ihm auch, gemeinsam mit seinr Frau Doris einen Lehrgang zum Systemischen Tierkommunikator (STK) zusammenstellen. Dieser wurde ebenfalls 5 Jahre am WIFI angeboten. Heute wird nur noch ein Teil dieser Inhalte in den Aufbaulehrgängen zum Thema „Mensch und Natur“ (Level 3) angeboten.

Seminarorganisation:
Während sich die Kernkompetenz des TrainerInnen-Teams immer mehr im inhaltlichen Aufbau und Entwickeln von Seminaren zeigte, wurden die organisatorischen Bereiche ausgelagert. Es fanden Ausbildungen in Kooperation mit der Massageschule Bergler in der Steiermark, dem Yoni-Institut in Tirol und am WIFI-Neunkirchen in Niederösterreich statt. In Wien wurde nach dem Institut „Shambhala“ seit dem Jahr 2004 das WIFI-WIEN Veranstalter aller drei InnerDialogue-Lehrgänge, die mit WIFI-Diplom abgeschlossen werden können.

Zur Geschichte der ARGE

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Vorübergehende Bezeichnung Mentos(R)-Akademie

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Aktuell besteht die ARGE-Kinesiologie

aus dem TrainerInnen-Team und einer Plattform für PraktikerInnen.

Unsere TrainerInnen sorgen für einen inhatliche Konsens und eine ständige Weiterentwicklung der Methoden. Sie bringen sich in der Plattform ein, indem sie Austausch-Treffen besuchen und Upgradeseminare anbieten.

Die Plattform besteht aus AbsolventInnen und aktiven PraktikerInnen, die Zusammenkünfte selbständig organisieren, um ihren Interessen in Bezug auf die erlernten Methoden nachgehen zu können.